Laubkompost richtig anlegen

Für Kompost ungeeignet: Eichenlaub
Foto: BKD
Laub ist ein wertvoller Rohstoff für den Garten, denn es liefert humusreiche Erde.
Allerdings zersetzen sich die Blätter unterschiedlich schnell: Weiches Laub von Obstbäumen, Ahorn oder Linde verrottet rasch – meist innerhalb eines Jahres. Hartes, gerbstoffreiches Laub von Eiche, Kastanie oder Walnuss braucht deutlich länger, oft zwei bis drei Jahre. Damit die Rotte gelingt, wird das Laub mit stickstoffreichen Materialien wie Rasenschnitt, Hornspänen oder etwas Gartenerde vermischt. Zerkleinern, anfeuchten und mit Jute oder Vlies abdecken, beschleunigt den Prozess zusätzlich. Regelmäßige Kontrolle verhindert Austrocknung. Nach 12–24 Monaten entsteht ein lockerer Laubkompost. Ideal als Bodenverbesserer für Staudenbeete, Gehölze und Schattenpflanzen wie Farne oder Hostas. Für Gemüsebeete ist er weniger geeignet – hier besser mit reifem Gartenkompost mischen.

