Fledermäuse sind fleißige Nützlinge

Der Kasten links ist als Unterschlupf für Fledermäuse gedacht.

Foto: Kristina Rainer

Einige der 25 heimischen Fledermausarten kommen auch in Kleingärten vor z.B. die Zwergfledermaus, der Große Abendsegler oder das Braune Langohr. Sobald die Dämmerung einsetzt, sieht man die geschickten Flugkünstler auf der Insektenjagd.

Auf ihrem Speiseplan stehen auch Schädlinge und Lästlinge wie Apfelwickler und Stechmücken. Fledermäuse profitieren von allen Maßnahmen, die Insekten fördern. Eine vielfältige Bepflanzung mit Wildstauden, Sträuchern und Obstbäumen bietet Nahrung für Tag- und Nachtfalter, sowie deren Raupen. In einem Gartenteich mit flacher Uferzone und ohne Fischbesatz können sich Insektenlarven entwickeln. Unterschlupf finden Fledermäuse in älteren (Obst-)bäumen, Totholzstapeln, Schuppen oder Fledermauskästen, die jedoch mind. 3 m hoch aufgehängt werden müssen.