Neue Sonderausstellung zum Bundeswettbewerb ab 14.11.2026!

Kleingartensommer: cool und gemeinsam statt hitzig und einsam

Seit August 2024 gibt es in unserem Bundeszentrum die Dauerausstellung Stadt | Natur | Mensch – Kleine Gärten, große Wirkung, sowie wechselnd eine Sonderausstellung. Aktuell ist eine Sonderausstellung zu den Ergebnissen des Bundeswettbewerbs „Gärten im Städtebau“ geplant, der in diesem Jahr unter dem Motto „Kleingartensommer: cool und gemeinsam statt hitzig und einsam“ stattgefunden hat. Grund genug für den BKD, die 19 Kleingartenvereine, die es in die Endauswahl geschafft haben, jeweils mit all ihren Stärken vorzustellen. Ziel der Sonderausstellung ist es, von diesen Siegervereinen zu lernen.

Der Bundeswettbewerb, der 1951 ins Leben gerufen wurde und aktuell zum 26. Mal stattfand, gilt als die wichtigste Ehrung für innovative Kleingartenvereine und bespielhafte Kleingartenanlagen in Deutschland. Das alles wird in der Sonderausstellung zu sehen sein, die ab 14. November 2026 (dem Tag der Auszeichnung der 19 Kleingartenvereine in Berlin) besucht werden kann. Die Kriterien, die maßgeblich für den Bundeswettbewerb waren, sind zugleich die Grundlage für die Sonderausstellung.

Weiterführende Informationen: Stadt | Natur | Mensch – Kleine Gärten, große Wirkung

Kleingartenvereine zeigen, was sie können

Wir zeigen in der Sonderausstellung wie Kleingärtnerinnen und Kleingärtner zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden ganz wesentlich beitragen. Sie fördern Artenvielfalt und Klimaschutz, sie schaffen Raum für Begegnungen und so stärken sie die Naturverbundenheit und den sozialen Zusammenhalt in den Stadtquartieren. Und mit innovativen Ideen und Projekten stellen sie sich künftigen Herausforderungen.

Das wollte die siebenköpfige Jury genauer wissen: Wie fördern die 19 nominierten Kleingartenvereine die Biodiversität? Wie reagieren sie auf den Klimawandel? Wie öffnen sie sich den umliegenden Quartieren? Welche Initiativen gehen von ihnen aus? Dabei wurde das besondere Potenzial der Kleingärten deutlich – als grüne Oasen im Lärm der Stadt, als stadtnatürliche Lern- und Verbindungsorte sowie als Ausgangspunkt und starker Impulsgeber für eine nachhaltige naturnahe Stadtentwicklung.

Interessant ist die Sonderausstellung natürlich nicht nur für die 19 präsentierten Kleingartenvereine, sondern für das gesamte Kleingartenwesen in Deutschland. Das könnte für viele Kleingartenvereine ein zusätzlicher Grund sein, nach Berlin zu fahren und sich neben der Dauerausstellung auch speziell diese Sonderausstellung anzusehen.

Eine Berlinreise wert

Eine sehr gute und zugleich spannende und kostensparende Möglichkeit gibt es in Verbindung mit einem Bundestagsbesuch. Der BKD hat darüber bereits informiert, aber hier noch einmal das grundsätzliche Prozedere: Kleingartenvereine (aber auch Stadt- und Regionalverbände) können ihre lokalen Bundestagsabgeordneten in Berlin besuchen. Die Kosten trägt fast vollständig das Bundespresseamt (BPA). Dazu muss man die lokalen MdB ansprechen. Am besten wendet man sich an alle lokalen MdB und wer zuerst eine Zusage gibt, mit dem oder mit der Abgeordneten fährt man nach Berlin (auf diese Weise umgeht man auch mögliche politische Kontroversen).

Ein Bundestagsbesuch und der Besuch eines Ministeriums sind bei diesen Fahrten obligatorisch. Aber die Kleingartenvereine können bei diesen BPA-Fahrten auch eigene Wünsche äußern, was sie besuchen wollen. Das Bundeszentrum der Kleingartenvereine ist, wenn gewünscht, ausdrücklich ein möglicher Teil der Berlin-Fahrten. Diese Berlin-Reisen sind nicht nur wegen der vielen neuen Informationen gut, sie tragen erfahrungsgemäß auch zum Zusammenhalt in den teilnehmenden Kleingartenvereinen bei.

Weiterführende Informationen: Informationsfahrten des Bundespresseamts