Laub und Reisig: Natürliche Winterquartiere im Garten

Gesammeltes Laub eignet sich zum Mulchen

Foto: BKD

Ein naturnaher Garten darf im Herbst und Winter ruhig etwas unordentlich wirken.

Laub, Äste und verblühte Pflanzen bieten vielen Tieren wichtige Überwinterungsplätze und sind zugleich wertvolle Ressourcen für den Garten. Besonders die Laubschicht dient zahlreichen Insekten als Schutz. Unter Sträuchern und Bäumen kann das Laub daher liegen bleiben. Auf Rasenflächen und immergrünen Stauden sollte es jedoch entfernt werden, damit die Pflanzen ausreichend Luft und Licht erhalten. Das gesammelte Laub eignet sich hervorragend zum Mulchen kahler Beete und schützt den Boden vor Witterungseinflüssen. Auf Laubsauger und Laubbläser sollte möglichst verzichtet werden, da sie viele Kleinstlebewesen schädigen. Im Frühjahr kann das Laub kompostiert werden. Aus überschüssigem Laub und Reisig lässt sich zudem ein Haufen anlegen, der Igeln, Erdkröten und anderen Tieren als Winterquartier dient. Dieser sollte bis Ende April ungestört bleiben.