Magische Momente mit Glühwürmchen

Glühwürmchen sind vor allem bei dauerhaft warmem und eher feuchtem Wetter aktiv.

Foto: BKD

Jetzt kann man abends mit etwas Glück das faszinierendes Leuchtspektakel der Glühwürmchen beobachten.

Die Weibchen versuchen, mit ihrem leuchtenden Hinterleib Partner anzulocken. Um den Garten für sie attraktiv zu gestalten, lässt man Gräser und Stauden höher wachsen, damit sie Ansitzpunkte finden. Außerdem schaltet man künstliches Licht ab, denn sonst kann das Männchen seine Liebste nicht finden. Die ausgewachsenen Tiere sind nur wenige Tage unterwegs und nehmen keine Nahrung auf. Für die Entwicklung der Larven, die zwei bis drei Jahre dauert, braucht es Laubstreu, die unter Büschen und Hecken liegen bleiben darf. Besonders gern mögen sie Hainbuchenhecken. Auch Ast-, Reisig- und Steinhaufen bieten Unterschlupf. Die Larven ernähren sich von Nackt- und Gehäuseschnecken, weshalb man auf Schneckenkorn und andere Pestizide verzichten sollte. Glühwürmchen sind ein Indikator für hohe Biodiversität, d.h. ein solcher Garten ist auch für andere Insekten und Wildtiere ein gutes Zuhause.