Buschbohnen richtig aussäen – so gelingt es

Buschbohnen verbessern den Boden, vor allem durch ihre Fähigkeit, Stickstoff zu binden. Eine zusätzliche Düngung des Bodens ist nur in Maßen nötig und sollte vor allem organisch erfolgen.

Foto: BKD

Buschbohnen sind ideal für den Gemüsegarten und lassen sich leicht direkt ins Beet aussäen. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt:

Säen Sie erst nach den Eisheiligen ab Mitte Mai, wenn der Boden mindestens 10 bis 12 °C warm ist, da Bohnen sehr kälteempfindlich sind. Wählen Sie einen sonnigen, geschützten Standort mit lockerem, humusreichem Boden. Die Samen werden etwa 2 bis 3 cm tief gelegt, mit 8 bis 10 cm Abstand, bei einem Reihenabstand von rund 40 cm. Nach der Aussaat die Erde leicht andrücken und vorsichtig angießen. Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht und vermeiden Sie Staunässe. Regelmäßiges Hacken oder eine dünne Mulchschicht hält den Boden locker und fördert das Wachstum. Nach etwa acht Wochen können die ersten Bohnen geerntet werden – häufiges Pflücken steigert den Ertrag deutlich.