Gemeinsam für mehr Biodiversität – das Bundeszentrum gedeiht

Im Rahmen des Projektes „Kleingärten für Biologische Vielfalt“ gestalteten der BKD und die Schreberjugend am 17. März 2026 gemeinsam einen halbtägigen Workshop rund um das Thema Biodiversität vor Ort. Ziel war es, das Außengelände des Bundeszentrums weiter als naturnahen Lern- und Lebensraum zu entwickeln und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren fachlich zu stärken.

Naturnaher Garten im Fokus

Bei einer gemeinsamen Begehung des Geländes sammelten die Teilnehmenden Ideen, wie der Garten mit Fokus auf Obst- und Gemüseanbau noch artenreicher und ökologisch wertvoller gestaltet werden kann. Besondere Aufmerksamkeit galt der Schaffung neuer Lebensräume – etwa einer Echsenburg, einer Totholzhecke oder einem Käferkeller. Auch wassersparende Bewässerung und eine verstärkte Sichtbarmachung des naturnahen Ansatzes spielten eine Rolle. Parallel wurden strukturelle Schritte geplant, um Bildungsangebote langfristig zu verbessern: von zusätzlichem Lagerraum über Arbeitsmaterialien bis hin zur Finanzierung des weiteren Ausbaus.

Praktische Weiterbildung: Fachwissen zum Gehölzschnitt

Im zweiten Teil vermittelte Bundesfachberater Thomas Kleinworth Grundlagen des Baum- und Strauchschnitts. Er erläuterte u.a., warum Schnittmaßnahmen für gesunde, stabile Pflanzen wichtig sind und dass Winterschnitt Wachstum anregt und Sommerschnitt es bremst. Die Teilnehmenden erhielten damit praxisnahes Wissen, das unmittelbar in die Pflege des naturnahen Gartens einfließen kann. Eine Fortsetzung des Workshops im Sommer ist bereits geplant.

Am Bundeszentrum entwickelt sich ein lebendiger Lernort, der den Anbau von Obst und Gemüse erfahrbar macht, Artenvielfalt fördert und Wissen weiterträgt.