4. Bundeskongress

Zum vierten Mal organisierte der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde 2017 einen Bundeskongress der Kleingärtner und setzte sich hohe Ziele. Denn der Berliner Kongress sollte nicht nur ein Klassentreffen der Kleingärtnerbewegung und ihrer Förderer sein, sondern Lösungen für die bedarfsgerechte Entwicklung von Kleingärten im Kontext grüner Stadtentwicklung aufzeigen. 2017 legte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit das Weißbuch „Grün in der Stadt“ mit konkreten Handlungsempfehlungen für eine bessere Grünausstattung unserer Städte vor. Damit will der Bund Kommunen unterstützen, urbane grüne Infrastruktur zu stärken.

Ziel des Kongresses war es, die Möglichkeiten zur Entwicklung von Kleingärten als Teil grüner Infrastruktur auf drei Handlungsfeldern zu benennen, zu konkretisieren und als Aufgaben für die Akteure des Weißbuchprozesses zu formulieren.

In drei Foren entwickelten die Kongressteilnehmer Strategien zur bedarfsgerechten Entwicklung von Kleingärten. Das Ergebnis war ein Katalog mit konkreten Forderungen an Politiker und Stadtväter und zugleich an die Gemeinschaft der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner:  Denn das Kleingartenwesen muss selbst mit Eigeninitiative dafür sorgen, dass Kleingartenflächen auch morgen selbstverständlicher Teil unserer Städte und Gemeinden sind und bleiben.