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08.06.2016

Städte müssen grün wachsen

 

Kleingärtner feiern den Tag des Gartens

Deutschlands Städte wachsen stetig. Kleingärten sorgen dafür, dass wir nicht in Betonwüsten leben müssen, sondern auch Grün wachsen darf. Am Sonntag, den 12. Juni feiern rund eine Million Kleingärtner in Deutschland den „Tag des Gartens“ unter dem Motto „Wir machen Städte grüner“.

„Wer möchte, dass unsere Städte auch bei wachsender Bevölkerung lebenswert bleiben, kommt an Kleingärten nicht vorbei“, erklärt Peter Paschke, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde (BDG), dem Dachverband der deutschen Kleingärtner. „Die grünen Oasen sind weit mehr als ein Erholungsort für die Pächter. Sie sind Ausgleichsflächen für das Stadtklima, Orte zum Durchatmen für die Anwohner, Biotope der Artenvielfalt inmitten von Stein und Beton. Die Städte der Zukunft müssen Städte mit Kleingärten sein.“

Auf die weit reichende Bedeutung der Kleingärten für Deutschlands Städte und Gemeinden macht jedes Jahr der „Tag des Gartens“ aufmerksam. Zahlreiche der 14.800 Kleingartenvereine in Deutschland laden an diesem Tag ein, einen Blick in die kleinen Paradiese zu werfen und selbst zu erleben, wie viel Natur mitten in der Stadt blüht und wächst. Naturnahes Gärtnern steht bei den Kleingärtnern schon lange hoch im Kurs. Statt auf größtmöglichen Ertrag wird auf Qualität gesetzt: Das angebaute Obst und Gemüse ist dank des Verbotes chemischer Unkrautvernichter besonders gesund, viele Gärtner tragen mit dem Anbau alter Sorten zur Artenvielfalt bei. Gut ausgebildete Fachberater in den Vereinen sorgen dafür, dass auch Gartenneulinge alles Wissenswerte zum naturnahen Gärtnern lernen. Der BDG engagiert sich dafür, dass Kleingärten besonders in den Städten als unverzichtbare grüne Oasen wahrgenommen werden – und nicht etwa als potenzielles Bauland. Denn wachsende Städte, in denen nichts mehr wachsen darf, sind auf Dauer nicht lebenswert.

Gastgeber beim zentralen Festakt zum Tag des Gartens ist dieses Jahr der Landesverband der Gartenfreunde Bremen. An der Feier mit anschließendem Bürgerfest im Bremer FlorAtrium nimmt Bürgermeister Dr. Carsten Sieling teil. Für Rückfragen steht Ihnen Birgit Drechsler, Geschäftsführerin des Landesverbandes Bremen unter 0421-336 551 0 zur Verfügung.

Der „Tag des Gartens“ ist eine Initiative des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde. Er wurde 1984 auf Anregung des damals amtierenden BDG-Präsidenten Hans Stephan ins Leben gerufen. Viele der 14.800 im BDG organisierten Kleingärtnervereine nutzen den Ehrentag – immer am zweiten Sonntag im Juni –, um den Menschen die Bedeutung des Kleingartens für das Wohlbefinden von Mensch und Natur in Stadt und Land ins Bewusstsein zu rufen. Gleichzeitig sehen sie die Chance, der Öffentlichkeit die Freude am Kleingarten nahe zu bringen und neue Pächter für die Kleingarten-Idee zu gewinnen.